Gemischte Gefühle bei Team Grün
(JK) Nachdem Team Grün (A) über die Einteilung der Kreisligen in der Saison 21/22 erst einmal etwas irritiert war - alle A-Teams plus drei B-Teams, deren A-Team höherklassig spielen, wurden in eine Liga "gesteckt" - schüttelte man sich einmal kurz und hielt am Ziel fest, um den Aufstieg mitspielen zu wollen.
Der Gegner am ersten Spieltag waren die Dartfüchse Hannover, mit denen man bisher noch gar nicht zu tun hatte und die somit ein völlig unbekannter Gegner waren. Der Buschfunk hatte aber schon vermeldet, dass es sich um ein sehr efahrenes Team handeln sollte, die in dieser starken Liga eines der Teams aus der oberen Tabellenhälfte sein sollten.
So waren die Buntén Hundé - erstmals im traditionellen Arminia Blau - schon vor Spielbeginn gewahrnt, was dann offensichtlich die Nervosität vorm Saisonstart noch mal deutlich steigerte. Beim Einwerfen noch gut gelaunt und locker unterwegs, merkte man von Beginn an, dass das Team eher etwas verkrampft auftrat und bei weitem nicht die Leistung der letzten Wochen abrufen konnte.
BIs auf Claas taten sich alle in der ersten Halbzeit sehr schwer und Joachim im Einzel und Jockel/Klaus im Doppel mussten ihre Spiele abgegeben. Zum Glück waren neben Claas auch Max, Lars und Joachim/Max erfolgreich, so dass man mit einer 4-2 Führung in die zweite Hälfte gehen konnte.
Nach kurzer Mannschaftsbesprechung entschied man sich lediglich Jens für Klaus im Doppel einzusetzen und ansonsten keine Veränderungen in der Aufstellung vorzunehmen. Max konnte dann auch sein zweites Einzel gewinnen, wärend sich Lars knapp geschlagen geben musste. Es blieb mit einem 5-3 Zwischenstand also weiterhin knapp. Claas - in einem eher schnelleren Spiel - und Joachim - in einem eher sehr viel langsameren Spiel - mussten dann beide in den Decider, den glücklicherweise beide für sich entscheiden konnte, womit der Sieg vor den Abschlussdoppeln gesichert war. Claas konnte dabei ein 86er Bullfinish verbuchen und Joachim neben dem Prinzessinnenkrönchen eine 180 notieren.
Jockel & Jens mussten dann ihr Doppel im Decider unglücklich abgeben, während Max & Joachim ihre beste Tagesleistung ablieferten und somit das 8-4 Endergebnis sicherstellten. Die Dartfüchse waren der erwartet schwierige Gegner, mit denen man aber einen sehr netten Nachmittag zum Saisonstart verbringen konnte. Von daher freuen wir uns schon auf das Rückspiel und hoffen dann noch einmal die Nase vorne haben zu können.
Am zweiten Spieltag ging es dann gegen den großen Ligafavoriten Stingrays A, die in der letzten Saison allesamt noch für das A-Team der Dartists in der Verbandsliga aktiv waren. Team Grün hätte den Spieltermin gerne verlegt, da mit Matthias und Bene an dem Tag zwei Hochkaräter im Team fehlten und auch Jockel aufgrund seines 50sten Geburtstages nicht dabei sein konnte. Leider war bis Mitte Januar kein Termin zu finden und so konnte man mit einer Verlegung auf den Nachmittag zumindest ausreichend Leute an die Boards im Rochen bringen.
Und die StartingFour mit Claas, Max, Lars und Joachim waren von Anfang an hochkonzentriert und wollten sich von "den großen Namen" gar nicht erst beeindrucken lassen. Und so konnte man sich nach den ersten vier Einzeln und einem Zwischenstand von 2-2 durchaus auf Augenhöhe mit den Stingrays bewegen. Dies wurde auch dadurch deutlich, dass drei von vier Spielen in den Decider gingen und Lars gegen und Joachim gegen Marcel diese auch gewinnen konnten.
Auch im Doppel ging die Partie von Max & Joachim gegegn Martin & Marcel in den Decider und hätte Joachim die 170 nicht hauchdünn verpasst, hätte der ausgeglichene Punktestand auch nach den ersten Doppeln noch Bestand gehabt. So vergaben die Buntén Hundé in der Partie leider noch weitere Matchdarts und mussten mit ansehen, wie Martin über die D2, die Stimgrays insgesamt mit 4-2 in Führung brachte.
Für die zweite Spielhälfte gab es für die Einzel keine Wechsel, lediglich in den Doppeln ersetzte Klaus Claas an der Seite von Lars. Jens entschied sich an diesem Tag von der Fan-Kurve aus zu unterstützen.
In den nächsten Einzeln bekamen es Max mit Gero und Lars mit Martin zu tun und auch wenn sich beide mit Leibeskräften wehrten, mussten sie sich am Ende mit jeweils 1-3 geschlagen geben. So war es nun an Joachim und Claas das Spiel zumindest noch theoretisch offen zu halten.
Joachim musste gegen Chris zwar erst mal ein Highfinish schlucken und auch in der Folge beim Scoring hinterherlaufen, aber sobald sich der Rest der 200 näherte, war der Bunté Hundé Kapitän zur Stelle und konnte mit einem 3-1 noch mal verkürzen.
Claas hatte es am Nachbarboard mit Marcel zu tun und der marschierte erst mal ordentlich vorweg und sicherte sich die beiden ersten Legs. Doch genau solche Situationen reizen unseren Poker-Profi und Wurfstil-Ästheten Claas und so spielte er sich zurück ins Match, bis in den Decider. Damit hate er das Momentum zwar auf seiner Seite, musste sich am Ende aber leider doch noch 2-3 in einem echten Krimi geschlagen geben. Somit hatten die Stingrays beim Zwischenstand von 3-7 die Partie für sich entschieden.
In den Abschlussdoppeln zeigten Max & Joachim mit einem sicheren 3-1 gegen Gero & Chris noch mal, dass sie auf diesem Niveau inzwischen durchaus mithalten können. Max dokumentierte das auch noch mit einer schönen 171 auf der D19. Auch Klaus & Lars konnten sich immerhin noch ein Leg gegen Martin & Marcel sichern, auch wenn sie am Ende mit 1-3 den Kürzeren zogen.
So ging die Partie am Ende mit 4-8 verloren und nach Spieltag 2 finden sich die Buntén Hundé mit einem komplett ausgeglichenen Punkt- und Set-Verhältnis im Tabellenmittelfeld wieder. Das hatte man sich sicherlich anders vorgestellt, aber die Partie gegen den hohen Ligafavoriten Stingrays A kam an dieser Stelle vermutlich noch etwas zu früh. Recht enttäuscht machte sich der Großteil des Teams nach der ersten Kurzanalyse noch auf den Weg ins heimische Rudolf-Kalweit-Stadion, um dort die Wunden noch ein wenig zu lecken. Wie so oft bei den Buntén Hundén wendete sich das Blatt dann zumindest stimmungstechnisch noch mal ganz extrem, nachdem Jockel uns vom Straftraining zu seiner Geburtstagsparty beordert hatte und wir dort Teil seiner Einbecker Wurzeln werden durften. Nachdem wir uns um 13 Uhr im Rochen getroffenen hatten, ging für einge der "Spieltag" "schon" nach 13 Stunden zu Ende, für andere erst nach fast 20 Stunden und für einige wohl irgendwo dazwischen. So oder so eine legändere Bunté-Hundé-Nacht und in der Rückrund wollen wir dann auch gegen die Stingrays die Punkte bei uns behalten!
(JK) Nachdem Klaas bereits in der vergangenen Saison schon einmal an einem NDV-Jugendtreff teilgenommen hatte, machten sich die Buntén Hundé natürlich auch auf den Weg zum 1. NDV-Jugendtreff 21/22 zum DC Hameln '79.
In 20 Spielen wurde ein Sieger ermittelt und dies war heute der Gastgeber, der am Ende 14:6 verdient gewann. Für unser BH-Team kam dieser Gegner wohl noch ein bisschen zu früh, denn die Rovers spielen aktuell in der Bezirksklasse. Bei den ersten Einzeln und Doppeln konnten unsere Arminen noch mithalten, aber mit zunehmender Dauer fehlte am Ende der letzte "Punch". Trotzdem gab es einige Highlights: Alle Bunté-Hundé-Spieler konnten heute Aufnahmen über 100 erzielen, Team-Käpt'n OGG gewann alle 4 Einzel mit 12 Checkouts und Nicki sorgte mit 7 Checkouts und 2 gewonnenen Spielen auch für Glanzpunkte.
Im Vorfeld wurden, mit sehr viel Aufwand, von Caroline und Patrick Whyte fast 100 Briefanfragen an Firmen, Fußballvereine, Banken und Versicherungen versendet um für unser Anliegen zu werben und Sachpreise für die Tombola zu erhalten. Leider war die Resonanz am Anfang recht bescheiden, so dass weitere Maßnahmen erforderlich waren, um möglichst viele Preise zu organisieren, denn wir wollten unbedingt einen Spendenbetrag von über 500 € erreichen.
Am Nachmittag zog der Losverkauf bis in den Abend hinein noch mal ordentlich an, was am Ende des Tages bedeutete, dass für den zweiten Turniertag nur noch Restbeständ an Losen und Preisen vorhanden waren. Diese Restloste wurden dann am Sonntag per Staffelpreisverkauf von Klaas, Joos und Nicki an die Teilnehmer und Gäste am Sonntag verkauft. Am frühen Nachmittag des zweiten Turniertages war dann auch das letzte Los gezogen.
Neben diversen 133ern, 140ern und einigen schönen Checkouts aller Teilnehmer konnte Max bei seinem Highscore mit einer 171 brillieren. Es ging im gesamten Spiel gegen die Steelbreakers hin und her, sodass es erst im letzten spannenden Doppel entschieden wurde.





